In einem von wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit geprägten internationalen Kontext bestätigte die Februarausgabe 2026 (03.-05.02.) der Première Vision Paris die Fähigkeit der Branche, sich zu mobilisieren, auszutauschen und gemeinsame Antworten zu finden.

Drei Tage lang zeigten die Intensität der Treffen, die Qualität der Anwesenden und die Dichte der Gespräche von einer echten Dynamik: die eines Sektors, der trotz der angespannten Lage weiter voranschreitet, Entscheidungen trifft und mit Bedacht voranschreitet. Diese Ausgabe brachte Entscheidungsträger, die Industrie und Designer aus den wichtigsten europäischen, asiatischen sowie amerikanischen Märkten zusammen und bestätigte damit die internationale Dimension der Veranstaltung und die zentrale Rolle von Paris im globalen Dialog der Branche.

Ein Markt unter Druck, wohlüberlegte Entscheidungen
Die Gespräche auf der Messe bestätigen einen mittlerweile strukturellen Trend: Der
Kostendruck wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette aus. Angepasste Volumen, aufgeschobene Entscheidungen, höhere Anforderungen an die Geschäftsbedingungen – Unternehmen legen Wert auf Risikokontrolle und Gleichgewicht.
Der Preis wird jedoch nicht mehr isoliert betrachtet. Er ist Teil einer umfassenderen Gleichung, in der industrielle Zuverlässigkeit, Lieferfähigkeit, finanzielle Solidität und Kontinuität der Partnerschaften entscheidend sind.

Zwei Dynamiken, dieselbe Forderung nach Sicherheit
Vertriebsorientierte Marken verfolgen eine strenge Optimierungspolitik, erkunden neue Beschaffungsquellen und bleiben dabei vorsichtig und opportunistisch. Die Premium- und Luxusanbieter bekräftigen ihrerseits ihren Willen, etablierte Kooperationen zu sichern, die Kontrolle über ihre Lieferketten zu behalten und in Innovationen zu investieren, die das Wachstum unterstützen können.
In allen Segmenten ist verantwortungsvolle Innovation zu einer Grundvoraussetzung geworden. Sie wird aus pragmatischen Gründen erwartet: konkrete, industrialisierbare Lösungen, die sofort umsetzbar sind.

Première Vision Paris bestätigt seine strukturierende Rolle für die Branche
In einem anspruchsvollen Umfeld behauptet sich Première Vision Paris als wichtiger Treffpunkt für alle Akteure der Wertschöpfungskette. Als Ort, an dem sich neue Trends ablesen lassen, strategische Gespräche geführt werden, Partnerschaften gefestigt werden und internationale Entwicklungen verstanden werden, begleitet die Messe Unternehmen bei ihren Entscheidungen und der Sicherung ihrer Entwicklungswege.

Angesichts des Verlusts an technischem Wissen auf dem Markt verstärkt Première Vision seine pädagogische Mission, indem es die Akteure der Branche bei ihren Ausbildungsherausforderungen begleitet: Die Ausgabe vom Februar 2026 empfing zahlreiche Studenten, was das Engagement der Messe für die Weitergabe des für künftige Generationen unverzichtbaren Textilfachwissens und die Bewahrung des Know-hows, das die Grundlage für die Exzellenz der Branche bildet, unterstreicht.

Ein starkes Signal für Know-how
Die Ausgabe war auch geprägt von der Gründung des Netzwerks „Réseau d’Excellence Mode & Beauté des Entreprises du Patrimoine Vivant” (Exzellenznetzwerk Mode & Schönheit der Unternehmen des lebendigen Kulturerbes), das im Rahmen der Arbeit des Strategischen Ausschusses für Mode und Luxusgüter organisiert wurde. Diese Initiative verdeutlicht die strategische Bedeutung, die dem Know-how, der industriellen Solidität und der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in einem angespannten Umfeld beigemessen wird. Sie unterstreicht zudem die mittlerweile führende Rolle der Modebranche: Es geht nicht nur darum, die Akteure der Kreativwirtschaft zusammenzubringen, sondern ihnen auch echte Impulse zu geben, indem sie sich mit den Themen und Herausforderungen befasst, die den Sektor verändern.