Trotz pandemiebedingter Herausforderungen konnte die Lenzing Gruppe nun die neue Produktionsanlage in Thailand nach zweieinhalb Jahren Bauzeit pünktlich eröffnen. Das hochmoderne Lyocell-Werk, das mit einer Nennkapazität von 100 000 Tonnen pro Jahr die weltweit größte ihrer Art ist, hat die Fertigung planmäßig aufgenommen und trägt dazu bei, die wachsende Nachfrage der Kunden nach Lyocell-Fasern der Marke Tencel noch besser zu bedienen. Für Lenzing ist das Projekt zudem ein wichtiger Schritt zur Stärkung ihrer führenden Position auf dem Spezialfasermarkt und auf dem Weg in eine CO2-freie Zukunft.

„Wir sind wirklich stolz auf diese Leistung. Unser aufrichtiger Dank gilt dem gesamten Team von Lenzing und insbesondere unseren Mitarbeitenden in Thailand, aber auch den vielen externen Stakeholdern, die trotz der globalen Pandemie alles gegeben haben, um dieses wichtige Projekt zu verwirklichen. Die termingerechte und budgetkonforme Abwicklung eines so großen Vorhabens ist angesichts der pandemiebedingten Herausforderungen eine herausragende Leistung“, so Cord Prinzhorn, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe.

Robert van de Kerkhof, Mitglied des Vorstandes, pflichtet seinem Kollegen bei und fügt hinzu: „Die Nachfrage nach unseren holzbasierten, biologisch abbaubaren Spezialfasern der Marken Tencel, Lenzing Ecovero und Veocel nimmt kontinuierlich zu. Vor allem in Asien sehen wir ein enormes Wachstumspotenzial für unsere Marken, die auf nachhaltiger Innovation beruhen.“

Die Modeindustrie belastet die Umwelt mit ihrem Geschäftsmodell der Fast Fashion und dem steigenden Verbrauch fossiler Rohstoffe bei der Textilproduktion in einem besonders extremen Ausmaß. Das Lyocell-Verfahren ist das modernste seiner Art für die Herstellung von Fasern aus Holz. Es wird seit rund 30 Jahren großtechnisch erfolgreich eingesetzt und ist besonders umweltschonend. Die Idee dahinter ist, dass der Faserzellstoff ohne jegliche chemische Veränderung in einem geschlossenen Verfahrenskreislauf gelöst und verarbeitet wird. [Foto: © Lenzing AG]